Ausstellungseröffnung mit Staatsminister Joachim Herrmann in Erlangen

22 März, 2026

Im Stadtarchiv Erlangen wurde zusammen mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann als Schirmherr die Ausstellung „WÜRDEMENSCHEN im Hospiz“ eröffnet.

Das partizipative Kunstprojekt von Jörg Amonat wird anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des BHPV gezeigt. Er erläuterte, wie sein Projekt entstanden ist, das in Jena seinen Anfang nahm und 2021 in Gesprächen mit Gästen und Mitarbeiter:innen des Erlanger Hospizes fortgesetzt wurde. BHPV-Vorstandsvorsitzender Willy Knödlseder blickte in seiner Eröffnungsrede auf 35 Jahre Geschichte des BHPV und die Entwicklung der Hospizbewegung in Bayern in dieser Zeit zurück. Gemeinsam mit 
BHPV-Geschäftsführer Timo Grantz begrüßte er unter den zahlreichen Gästen der Eröffnungsfeier Dr. Dietmar Hahlweg, Alt-OB von Erlangen, Dieter Rosner, Referent für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Erlangen als Vertreter des Oberbürgermeisters und Anke Steinert-Neuwirth, Referentin für Kultur, Bildung und Freizeit der Stadt Erlangen. Kooperationspartner der Ausstellung ist das Hospiz am Ohmplatz in Erlangen. Deren Musiktherapeut André Haderlein umrahmte die Ausstellungseröffnung musikalisch. Mitarbeiter:innen des Erlanger Hospizes vermittelten mit Textausschnitten der Wort- und Bildtafeln Eindrücke von den individuellen Würde- und Lebensgeschichten.

Inspiriert blicken wir zurück auf die BHPB-Regionaltreffen Süd (in Augsburg) und Nord (in Nürnberg).

Diese Veranstaltungstage des Bayerischen Hospiz- und Palliativbündnisses waren gefüllt mit Austausch, Fachimpulsen und lebendiger Diskussion.
Als Gründungsmitglied des BHPB ist es für den BHPV immer ein wichtiges Anliegen, bei den jährlichen Regionaltreffen mit dabei zu sein und mit den Akteuren der Hospiz- und Palliativarbeit in Bayern über aktuelle Themen zu diskutieren.
Wir danken unseren Referent:innen für die wertvollen fachlichen Impulse: Im Fachvortrag von Alexander Kulla vomHospiz am Ohmplatz ging es um das sensible Thema „Assistierter Suizid“. Anna Pabst vom Landescaritasverband Bayern warf in ihrem Fachvortrag die Frage auf: „Höher, schneller, weiter – auch in der Hospizarbeit angekommen?“.
Im offenen Austausch wurden außerdem aktuelle Fragen aus dem Teilnehmerkreis aufgegriffen – von Versorgungsstrukturen über gesellschaftliche Entwicklungen bis hin zu praktischen Herausforderungen im Alltag der Hospiz- und Palliativarbeit in Bayern.