Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar: Mit dem grünen Band der Solidarität

Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar: Mit dem grünen Band der Solidarität

Landshut, den 7. Februar 2020 – Der Bayerische Hospiz- und Palliativverband BHPV weist anlässlich des Tages der Kinder- und Jugendhospizarbeit am 10. Februar auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien hin. Denn nicht nur Erwachsene mittleren oder höheren Lebensalters sind von schwerer Erkrankung betroffen. Bundesweit ruft der Deutsche Kinderhospizverein am Tag der Kinderhospizarbeit dazu auf, grüne Bänder der Solidarität an Fenstern, Autoantennen und Bäumen zu befestigen, um die Verbundenheit mit den Betroffenen zu symbolisieren.

Text als WORD-Datei: PI_BHPV_Tag_der_Kinderhospizarbeit_2020

Der Tag der Kinderhospizarbeit wurde im Jahr 2006 eingerichtet, um die Arbeit der Kinder- und Jugendhospize und ihre Angebote bekannter zu machen. Zudem soll das Thema Tod und Sterben von Kindern und Jugendlichen enttabuisiert und weit in die Bevölkerung getragen werden. Dadurch sollen Betroffene aus allen Gesellschaftsschichten und Kulturen erreicht und mit diesem qualifizierten Unterstützungsangebot in Verbindung gebracht werden. Ziel der Kinder- und Jugendhospizarbeit ist, die Lebensqualität der betroffenen Familien zu verbessern. Dieses Angebot kann ab der Diagnose, während des gesamten Krankheitsverlaufes, in der Zeit des Sterbens und über den Tod hinaus in Anspruch genommen werden.

In Bayern gibt es derzeit ein stationäres Kinderhospiz in Bad Grönenbach mit acht Plätzen. Ein weiteres Kinderhospiz mit 12 stationären und erstmalig in Bayern mit 4 Tageshospizplätzen entsteht in Bamberg. Außerdem stehen 16 ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste zur Verfügung, die eng miteinander und mit den bestehenden SAPPV-Teams kooperieren. Bei zahlreichen Hospizdiensten für Erwachsene sind zudem auch Kinder- und Jugendhospizbegleiter tätig. Insgesamt sind rund 7.000 ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und –begleiter für schwerstkranke und sterbende Menschen da. „Ohne die qualifizierten ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen, die ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache stellen, wäre Hospizarbeit nicht möglich“, betont der BHPV-Vorsitzende Konrad Göller.

 

Hintergrund: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband (BHPV)

Der Bayerische Hospiz- und Palliativverband (BHPV) ist seit 1991 die Landesvertretung der Hospiz- und Palliativarbeit in Bayern. Er informiert und unterstützt seine Mitglieder, sichert den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern und bietet organisatorische und inhaltliche Hilfestellungen an.

 

Pressekontakt:

Bayerischer Hospiz – und Palliativverband (BHPV)

Innere Regensburger Straße 13

84034 Landshut

Tel: 0871-9750730

Fax:0871-9750742

www.bhpv.de

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