Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München


Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München
Blutenburgstraße 64 + 66
80636 München
Tel.: 089 / 588 0303 11
Fax: 089 / 588 0303 29
E-Mail: info@kinderhospiz-muenchen.de

www.kinderhospiz-muenchen.de

Träger: Stiftung ambulantes Kinderhospiz-München AKM Christine Bronner

Angebot:

  • FANKI Familienbegleitung
  • FANKI Sozialmedizinische Nachsorge
  • FANKI RUF24 (Notruf Tel. 0157-73 31 11 10)

Betreuungsradius:

  • Oberbayern
  • Niederbayern
  • Oberpfalz
  • München (Kontaktdaten über die Zentrale in München)

Das Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) bezieht auf die grundlegenden Ideen der sozialmedizinischen Nachsorge, insbesondere den Standards des Bunten Kreises, sowie der Kinderhospizarbeit gemäß den vom Bundesverband Kinderhospiz e.V. und dem Deutschen Kinderhospizverein e.V. formulierten Standards für Kinderhospizarbeit. Hierbei ist insbesondere zu beachten, dass alle Prozesse bzw. Tätigkeiten mit dem Ziel der ständigen Verbesserung durchgeführt werden.

Daher setzt die Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) in seiner Arbeit folgende Schwerpunkte:

  • Integration in das Nachsorgenetz in Bayern
  • Mitarbeit als wesentlicher Teil der pädiatrischen Palliativversorgung in Bayern
  • Qualifizierte hauptamtliche Koordination, Case Management, Beratung und
  • Unterstützung im Bereich der Sozialen Arbeit, der psychosozialen Unterstützung, der Nachsorge und der Pflege, besonders auf der Basis von Palliative Care, für den jungen Patienten, für die betroffenen Familien und für alle Personen und Einrichtungen im sozialen Netzwerk und den Lebenswelten der betreffenden Familie (z.B. Schule, Hort, Arbeitgeber, etc.)
  • Vermittlung geeigneter Therapieangebote, Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen bei Bedarf
  • Interkultureller Austausch und Achtung aller Religionen und Konfessionen, sowie
  • Ihrer Grundsätze im Umgang mit Kindern, Jugendlichen, dem Leben, dem Sterben,
  • sowie dem Tod und der Trauer. Es vermittelt den betroffenen Familien auf Wunsch
  • eine angemessene spirituelle Betreuung
  • Regelmäßiger interdisziplinärer Austausch durch Teambesprechungen mit Palliativmedizinern und/oder Kinderärzten, Hausärzten, Kinderpflegediensten und anderen Einrichtungen und Diensten während der Einsätze
  • Überwachung der Qualität von medizinischer, pflegerischer, psychosozialer und spiritueller Versorgung in den Familien
  • Geeignetes Angebot an Fortbildungen, zur Vertiefung des erlernten Wissens und zur individuellen Kompetenzerweiterung
  • Verpflichtung aller Mitarbeiter zu einer regelmäßigen, von einer entsprechenden Fachkraft geleiteten Supervision als wichtiges Element der Selbstpflege und der Eigenverantwortlichkeit
  • Öffentlichkeitsarbeit im Sinne der Aufklärung über die Situation von Familien mit schwerst- und/oder unheilbar kranken Kindern
  • Trauernachsorge und Trauerbegleitung, die bis zu einem Jahr und länger andauern kann. Es werden auch Selbsthilfegruppen (Verwaiste Eltern, KONA, …) und Trauerangebote für Kinder und Jugendliche vermittelt
  • Zusatzangebot durch ehrenamtliche Begleitung zur sozialmedizinischen Nachsorge und Entlastung der jungen Patienten, ihrer Kernfamilien und ihrer Angehörigen (z.B.: Betreuung von Geschwisterkindern, Gespräche mit Eltern und Großeltern, …) im Rahmen der ambulanten Kinderhospizarbeit
  • Durchführung einer qualifizierten Schulung für Ehrenamtliche, die den nationalen Standards entspricht (ALPHA und Standards des Bundesverbandes Kinderhospiz – mindestens 100 U.E.). Sie besteht aus Grundmodul und Aufbaumodul, und hat das Ziel, die ehrenamtlichen Helfer/innen für ihre Arbeit in den Familien zu qualifizieren
  • Achtung und Schutz der Menschenrechte sowie des Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
  • Achtung des in der deutschen Sozialgesetzgebung festgelegten Kindeswohl und dafür einzutreten. Das AKM verpflichtet sich, alle zu betreuenden Kinder und Jugendlichen in einer Familie altersgemäß und entsprechend dem Entwicklungsstand zu betreuen

Wir freuen uns sehr, wenn unsere ehrenamtlichen FamilienbegleiterInnen und unsere hauptamtlichen KoordinatorInnen die betroffenen Familien in ihrer schweren Lebenslage kontinuierlich ab Diagnose oft über Jahre hinweg begleiten dürfen und die Familien dadurch psychisch und systemisch stabilisieren können, sowie durch vielfältige Unterstützungsangebote zur einer umfassenden Entlastung in ihrem aufreibenden Alltag beitragen können.

Zu uns kann jede Familie mit einem oder mehreren Ungeborenen, Neugeborenen, Kindern, Jugendlichen oder jungen Erwachsenen mit einer lebensbedrohlichen und möglicher Weise lebensverkürzenden Erkrankung, ab der Diagnose der Erkrankung kommen. Gemäß der neuen Gesetzgebung sind zudem alle lebensbedrohlich und möglicherweise lebensverkürzend schwererkrankten Eltern mit minderjährigen Kindern ab Diagnose der Erkrankung willkommen.

Wir beraten und unterstützen zahlreiche Familie, die unsere Beratung und Unterstützung dringend möchten und brauchen. Sie benötigen jedoch nur professionelle Hilfe und keine ehrenamtliche Familienbegleitung. Dies kann viele Gründe haben, insbesondere aber gilt das, wenn sich die innerfamiliäre Situation sich als so komplex und schwerwiegend erweist, dass sie nur professionelle Betreuung zulässt und eine ehrenamtliche Begleitung eine Überforderung darstellen würde. Diese hauptamtlichen Beratungen sind bis jetzt nicht abrechenbar, stellen aber eine besonders hohe fachliche Anforderung an das Hauptamt dar. Wir würden uns daher eine Förderung dieser Beratungen ohne Einsatz ehrenamtlicher Familienbegleiter wünschen. Auch die 24h Erreichbarkeit der Dienste wird zwar in der Rahmenvereinbarung gefordert und ist auch sinnvoll, jedoch wird sie finanziell nicht gefördert. Auch hier wünschen wir uns eine entsprechende Förderung. Dies gilt auch für die Trauerarbeit. Abschließend wünschen wir uns eine eigene Rahmenvereinbarung für die Zielgruppe der Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Gründungsdatum: Herbst 2004