Tag der Pflege am 12. Mai: „Mehr Wertschätzung für den Pflegeberuf“

“Pflegekräfte müssen mehr Wertschätzung und Anerkennung erfahren, damit der Pflegeberuf zukünftig attraktiver wird.” Dr. Erich Rösch, Geschäftsführer des BHPV.

Landshut, den 13. Mai 2019 – Der Bayerische Hospiz- und Palliativverband BHPV erinnert aus Anlass des “Tags der Pflege” am 12. Mai an die zentrale Funktion Pflegender in den Bereichen Hospizarbeit und Palliative Care. „Pflegekräfte müssen mehr Wertschätzung und Anerkennung erfahren, damit der Pflegeberuf zukünftig attraktiver wird,“ betont BHPV-Geschäftsführer Dr. Erich Rösch. Dazu gehöre auch, dass zukünftig pflegerischer Nachwuchs auf fachlich gutem Niveau motiviert, ausgebildet und für die Sorge um Schwerstkranke und sterbende Menschen entsprechend weiterqualifiziert werde.

Text als WORD-Datei: PI_BHPV_Tag_der_Pflege2019

Der internationale Aktionstag “Tag der Pflege” findet am 12. Mai statt. Er wird in Deutschland seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale veranstaltet. Florence Nightingale (1820 bis 1910) war eine britische Krankenschwester, die als Pionierin der modernen Krankenpflege gilt. An ihrem Geburtstag wird ihr zu Ehren der Internationale Tag der Krankenpflege begangen. Insbesondere ihr Einsatz während des Krimkriegs verschaffte ihr in Großbritannien große nationale Verehrung und ging sie Lady with the Lamp („Dame mit der Lampe”) ein, weil sie die von ihr betreuten Kranken im Lazarett mit einer Petroleumlampe in der Hand besuchte.

Die Pflege von kranken oder hilfsbedürftigen Menschen ist äußerst anspruchsvoll und beinhaltet viel Verantwortung. Hinzu kommt der wachsende Altersdurchschnitt unserer Gesellschaft mit steigendem Bedarf an Hilfe und qualifizierten Pflegekräften. Der internationale Tag der Pflege möchte auf den hohen Stellenwert dieses Bereiches der Gesundheitsversorgung hinweisen.

Gerade in der Hospiz- und Palliativversorgung spielt die Pflege eine wichtige Rolle und ist für ein menschenwürdiges Sterben unabdingbar. Durch ein multiprofessionelles, interdisziplinäres Team aus Pflegekräften, Medizinern, Seelsorgern, Hospizbegleitern, Angehörigen und weiteren Therapeuten kann die optimale Versorgung sichergestellt werden und den Wünschen und Bedürfnissen des schwerstkranken und sterbenden Menschen entsprochen werden. Die pflegerische Betreuung in der Hospiz- und Palliativversorgung nimmt daher eine essentielle Rolle ein.

 

Hintergrund: Bayerischer Hospiz- und Palliativverband (BHPV)

Der Bayerische Hospiz- und Palliativverband (BHPV) ist die Landesvertretung der Hospiz- und Palliativarbeit in Bayern und wurde im Jahr 1991 als Landesverband der bayerischen Hospiz- und Palliativeinrichtungen gegründet. Er informiert und unterstützt seine Mitglieder, sichert den Erfahrungsaustausch zwischen seinen Mitgliedern und bietet organisatorische und inhaltliche Hilfestellungen an. Dazu gehören vor allem die Information der Mitglieder beim Aufbau und Betrieb ambulanter und stationärer Dienste, bei allgemeinen Verhandlungen über Entgelte für stationäre und ambulante Hospiz- und Palliativarbeit und sonstige Unterstützungsleistungen für Mitglieder.

Zudem wirkt der BHPV als Interessenvertretung gegenüber Gesellschaft, Politik und Kostenträgern. Gemeinsam mit den bayernweiten Trägern der Freien Wohlfahrtspflege und der Bayerischen Krankenhausgesellschaft hat der BHPV das bundesweit bislang einmalige Bayerische Hospiz- und Palliativbündnis (BHPB) ins Leben gerufen. Das BHPB fokussiert sich auf die flächendeckende Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen in Bayern sowie die Verbesserung der finanziellen Rahmenbedingungen. Weitere Informationen unter: www.bhpb.org.

 

Pressekontakt:

Bayerischer Hospiz – und Palliativverband (BHPV)

Dr. Erich Rösch
Geschäftsführer
Innere Regensburger Straße 13
84034 Landshut
Tel: 0871-9750730
Fax:0871-9750742
mail: roesch@bhpv.de
www.bhpv.de

 

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